Weihnachtskonzert in St. Nikomedes - 11.12.2016

Besinnlich und beschwingt

Mit einer besinnlichen Stunde ließ der Musikverein Friedensklang Ostendorf den dritten Adventssonntag in einer mit gut 400 Menschen gefüllten Nikomedeskirche ausklingen. Fast 50 Musiker aus dem Hauptorchester unter der Gesamtleitung von Peter van den Broek boten nach wochenlanger Vorbereitung eine hervorragende Leistung und sorgten so dafür, dass Stress, Hektik oder Sorgen für eine kurze Zeit belanglos wurden.

Zuvor durften jedoch die jüngsten Musiker aus dem Ausbildungsorchester unter der Leitung von Edith Demsky mit Feliz Navidad dem Publikum einen Ausblick auf das weitere Programm bieten.

Mit den imposanten Klängen von „Concert Prelude“ eröffnete das Hauptorchester das Konzert und jeder in der Kirche war direkt ganz Ohr, welch klarer Klang unter dem Dirigat von Peter van den Broek zu hören war. Anschließend durften die Zuhörer in einer Reihe von drei ruhigen klassischen Stücken ihren Gedanken nachgehen und auch etwas träumen. Passend dazu war der Höhepunkt das Flötensolo von Kathrin Borgmann beim „Andante in C“ von Mozart. Das Publikum zeigte sich schwer beeindruckt von dem anspruchsvollen Solo, welches gekonnt vom gesamten Orchester unterstützt wurde.

Einen Ausblick auf das Frühjahrskonzert am 25. März zeigte das Orchester mit dem dritten Satz „Lapituta“, der verwunschenen Insel, von „Gullivers Travels“. Auf die ganze Geschichte von Gullivers Reisen dürfen sich die Zuhörer beim nächsten Konzert freuen.

Im Anschluss daran folgte mit „Christmas Spectacular“ ein Potpourri mit bekannten Weihnachtsliedern, ehe die ebenfalls sehr geläufige Melodie von „Joy to the world“ zu hören war. Die Musiker erzählten fröhlich und beschwingt die Geschichte von „Frosty, dem Schneemann“, ehe kurz vor Schluss noch einmal Gänsehautfeeling durch die Kirche ging mit dem „Little drummer boy“. Danach verabschiedete sich Elke Dieckmann, die mit netten Anekdoten durch das Programm geführt hatte.

Das letzte Stück zeigte den Wunsch des gesamten Orchesters an das Publikum: „We wish you a merry christmas“. Doch bekanntermaßen lässt das Publikum den Friedensklang nicht ohne Zugaben von der Bühne. Bei „O du fröhliche“ durften diese auch selber ihr gesangliches Können zu den Orchesterklängen zeigen.

Weihnachtskonzert in Welbergen - 10.12.2016

Die Bänke in der in St.-Dionysius-Kirche waren bereits voll besetzt, als Dirigent Peter van den Broek zum musikalischen Empfang ansetzten. Anlässlich des dritten Advents gab das versammelte Orchester des Musikvereins Friedensklang aus Borghorst jetzt ein einstündiges Programm zum Besten.

 

Von Moritz Mohring

 

Mit ihrer Darbietung von „Concert Prelude“ des englischen Komponisten Philip Sparke leitete die Musikgruppe den Abend ein. Einige Denkanstöße gab die Vereinsvorsitzende Elke Dieckmann in ihrer anschließenden Eröffnungsrede. So forderte sie das Publikum dazu auf, sich selbst zu fragen: „Was ist für Sie das Besondere an der Weihnachtszeit?“ – „Lassen sie ihren Gedanken freien Lauf“, fügte sie abschließend hinzu.

Im weiteren Verlauf spielte das Orchester unter anderem Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart. Die entspannende und traumhafte Stimmung der Musik fand auch bei der Zuhörerschaft Anklang. Besonders während des Auszugs „Laputa – The Floating Island “ aus „Gullivers Reisen“, schunkelte so mancher im Takt der Musik.

In der zweiten Hälfte des Konzerts widmeten sich die Musikanten zunehmend zeitgenössischeren Stücken wie „A Christmas Spectacular!“ und „Frosty the Snowman“. Zum Ende hin forderte Konzertleiter van den Broek das Publikum bei „O du fröhliche“ zum Mitsingen auf und rundete den stimmungsvollen Abend somit ab.

 

VR-Bank spendet 10.800 Euro

13 Gruppen und Vereine erhalten Finazspritze

Zur Förderung und Unterstützung der Vereinsaktivitäten hatte die VR-Bank in Borghorst mehrere Vereine zu einer Spendenübergabe eingeladen. „Wir wissen von den vielfältigen Aktivitäten der Vereine in unserem Ort, von den engagierten ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern, Übungsleitern, Trainer, Ausbildern etc. Wir wissen aber auch, dass fehlende finanzielle Mittel bestimmte Aktivitäten verhindern,“ sagte Geschäftsstellenleiterin Karin Czizikowski. Daher übergab sie Spenden an folgende Vereine und Institutionen: Jugendgruppe der Pfarrgemeinde St. Nikomedes, Musikverein Friedensklang Ostendorf, Portugiesisches Freizeitzentrum Borghorst, Verein für Integration und Bildung, Förderverein AWO Kinderwelt, ökumenisches Sozialbüro „Das offene Ohr, und den Pop- und Gospelchor „OnceAgain“, OT-Heim St. Nikomedes und den SV Olympia Borghorst.  Desweiteren wurden in diesem Jahr bereits gefördert der Verein Wegekapelle Dumter Schützen, die Selbsthilfegruppe Suchterkrankungen, der SC Preußen Borghorst und das Gymnasium Borghorst. Insgesamt hat die VR-Bank allein für den Bereich Borghorst 10.800 €  an Spenden zur Verfügung gestellt.

Sommerfest - 03.09.2016

Friedensklang ermittelt Könige und ehrt treue Mitglieder
Der Musikverein Friedensklang hat ein kurzweiliges und unterhaltsames Sommerfest mit Mitgliedern, Freunden und Förderern gefeiert. Zunächst wurden Teams für eine Spiele- olympiade gebildet. An verschiedenen Stationen mussten unterschiedliche Aufgaben bewältigt werden. Anschließend wurde ein Kinderkönigspaar ermittelt, das aus den Reihen des Ausbildungsorchesters gekommen ist.

Gegen Abend wurde dann der Grill angeworfen und mit Spannung beobachtet, wer das Königsschießen für sich entscheidet. Hendrik Schulenkorf hat dabei den Rest des Vogels von der Stange geholt und seine Freundin Stephanie Demsky zur König erkoren. Beide spielen aktiv im Friedensklang-Hauptorchester mit.
Darüber hinaus hat der 1. Vorsitzende Herbert Zellerhoff einige Mitglieder für 15, 25 und 40 Jahre Treue zum Verein ausgezeichnet.

Maiandacht in Münster - 11.05.2016

Friedensklang zu Besuch bei den Schwestern

 

Schon zur Tradition geworden ist es für den Musikverein Friedensklang im Monat Mai die Ordensschwestern der Franziskanerinnen in Münster zu besuchen. Groß war die Freude der Ordensschwestern auch in diesem Jahr, als der Musikverein Friedensklang nun schon zum 24. Mal das Haus „Maria-Trost“ aufsuchte.

 

Zu Beginn des Abends wurde draußen, bei strahlendem Sonnenschein, die Maiandacht zelebriert. Die musikalische Gestaltung des Musikvereins umfasste die Eröffnungsmusik sowie die Begleitung bekannter Kirchenchoräle.

 

Nach der Maiandacht gab es noch einen weiteren Ohrenschmaus. Im Garten des Maria-Trost Seniorenzentrums, das dem Mutterhaus der Franziskanerinnen angeschlossen ist, erfreuten sich die Ordensschwestern, und die Bewohner des Seniorenzentrums an den Klängen der Musiker. Von traditionellen Märschen, bis hin zu speziellen Konzertstücken reichte das Repertoire des Musikvereins an diesem Abend. Die Zuschauer dankten den Musikern mit einem riesigen Applaus für die Gestaltung des schönen Abends. Gut gestärkt durch ein reichhaltiges Abendessen ging es dann wieder zurück nach Borghorst.

 

Friedensklang auf neuen Wegen - 23.04.2016

Frühjahrskonzert begeistert Zuhörer

Dirigent Peter van den Broek hatte nicht zu viel versprochen, als er ankündigte, dass das diesjährige Frühlingskonzert des Musikverein Friedensklang anders sein werde als bislang gewohnt. Anders auch deswegen, weil alle Orchester des Musikvereins in den Konzertabend integriert waren. Die Akteuer wollten so bewusst nach außen zeigen, dass ihnen ihre Musik großen Spaß macht.

Und das spürten die über 200 Zuhörer in der gut gefüllten Mensa des Gymnasiums schon beim Auftakt des etwa 50 Musiker starken Hauptorchesters mit dem "Exodus Song". Dirigent Peter van den Broek schaffte es sofort, die Anfangsnervosität zu bändigen. Seine Musiker dankten es mit hoher Präzision beim Vortrag des anspruchsvollen Stückes. Es folgten - auf Wunsch vieler Freunde der Konzerte des Ostendorfer Vereins - die russiche Tänze, deren Darbietung mit anhaltendem Beifall belohnt wurden.

Ebensolchen erhielt danach auch Edith Demsky mit ihrem Solo auf dem Euphonium für "The Green Hill". "Ihr seht, dass dieses große Instrument nicht nur von Männern beherrscht wird", lobte Moderator Günter Brüning den Auftritt der Solistin.
Mit bekannten Melodien aus der "West Side Story" beendete das Hauptorchester seinen ersten Part vor der Pause und überließ dann dem Ensemble "Musik For Fun" unter Leitung von Simon Lücke die Bühne. Die Formation, die nur einmal wöchentlich probt, beeindruckte mit ihrem Repertoire. Ob "Kleine Ungarische Rhapsodie" oder aber Märsche aus berühmten Filmen wie "River Kwai" oder "Marsch der Elefanten" aus dem Dschungelbuch" - sie überzeugten die Zuhörer.
Nach der Pause machte das neue Ausbildungsorchester und die Blockflötengruppe unter der Leitung von Edith Demsky deutlich, dass man sich um den Nachwuchs bei Friedensklang keine Sorgen machen muss. Dafür stehen auch Nils Stegemann (Schlagzeug), Lars Vissmann am Euphonium und Felix Middelhoff (Trompete), die kürzlich ihre D1-Prüfung mit Bravour bestanden.

Danach betrat das Hauptorchester die Bühne und löste das Versprechen des Dirigenten nach etwas Neuem ein. Geboten wurde Unterhaltungsmusik im Big-Band-Sound. Dabei setzte das Solo für fünf Posaunen (Jan Bauland, Alexander Beck, Markus Bilke, Gerricht Schlickmann und Christiane Suchy) einen besonderen Akzent.

Desweiteren glänzte Sebastian Baum auf seinem Soprahn-Saxophone mit seinem Solostück "Petit Fleur" und verzauberte das Publikum mit der bekannten Melodie.

"Raindrops keep fallin´on my head", "The Lion King" und am Ende "Classic Rock´n Roll" rundeten ein gelungenes Frühjahrskonzert ab.
Hiernach stellte der neue Erste Vorsitzende Herbert Zellerhoff zufrieden fest:
"Ich habe gar nicht gewusst, welche hohe Qualität wir doch zu bieten in der Lage sind. Darauf können wir wirklich stolz sein". Er sprach damit wohl allen Zuhörern aus der Seele

Unter neuer Stabführung - 06.03.2016

Jahreshauptversammlung des Musikverein Friedensklang:
Herbert Zellerhoff ist neuer Vorsitzender!

Die geehrten Mitglieder  des Musikvereins Friedensklangs sowie die neu gewählten Vorstandsmitglieder. Herbert Zellerhoff (4.v.r.) ist neuer Vorsitzender.

 

Zum letzten Mal begrüßte Vorsitzende Elke Dieckmann bei der Jahreshauptversammlung des Musikvereins Friedensklang die Mitglieder. Mit Tränen in den Augen gab sie den ersten Vorsitz nach sechs Jahren ab. Durch Höhen und Tiefen hat sie den Verein auf neue Wege gebracht, heißt es in einer Pressemitteilung des Musikvereins. Ihre Nachfolger tritt Herbert Zellerhoff an.

Ebenfalls zur Wahl stand der Posten der zweiten Kassiererin, hier wurde Jessica Radisic in ihrem Amt bestätigt. Jana Bussmann wurde zur neuen zweiten Schriftführerin gewählt. Des Weiteren beruft der Vorstand Christiane Brüning und Johannes Fleige als Beisitzer in den Vorstand. Im weiteren formalen Teil berichtete Jutta Dieckmann über einen soliden Kassenstand. Die Kassenprüfer bestätigten dies und die korrekte Führung und so wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Leider konnte bei der Versammlung keine Neuerungen betreffend der neuen Vereinsräume verkündet werden, die Verhandlungen sind aufgrund der Flüchtlingssituation nach hinten geschoben. Das Hauptorchester hat zwar die Möglichkeit in der Mensa des Gymnasiums zu proben, aber das Ausbildungsorchester und das „Music for Fun“, sowie auch die Einzelproben, müssen nach wie vor in den maroden Pavillons stattfinden.

Wie in jedem Jahr standen wieder viele Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft auf dem Programm. Für zehnjährige Treue wurden geehrt: Anna Bauland, Carla Laumann, Leonie Müseler, Sarah Saerbeck, Laura Stegemann, Carolin Upmeyer. Für 20-jährige Mitgliedschaft: Stefan Borgmann, Kathrin Borgmann und Sara Lütke-Vorspohl. Christiane Brocks ist seit 30 Jahren im Verein.

Musikalisch gesehen sind die Vorbereitungen für das Frühjahrskonzert, das am 23. April in der Mensa im Gymnasium Borghorst stattfindet, in vollem Gange. Der Dirigent Peter van den Broek hat ein abwechslungsreiches Programm und einige Neuerungen vorbereitet, auf die sich die Zuschauer freuen dürfen.

Im Dezember sind zwei Weihnachtskonzerte in Kirchen in Borghorst und Welbergen geplant.

Karnevalsauftakt - 23.01.2016

Herbert und Margret haben die Macht

Ostendorfer und Friedensklang feiern

 

Frech, bunt, laut und lustig - das ist der Karneval der Ostendorfer Schützengesellschaft und des Musikvereins Friedensklang. Eine ungestüme Hippie-Meute in Pink und Lila, angeführt von Andre Janning, sowie eine fröhliche Musikerschar unter der Leitung von Clown Elke Dieckmann stürmten am Samstagabend den Saal der Gaststätte Hersping.

Nach den Auftritt der "Chickendales" marschierte auch das Stadtgreigestirn samt Gefolge ein.
Stadtprinz Siegmund I. verteilte seine persönlichen Orden und zwar unter anderem an Thomas Blankemeyer, Markus Bilke, Elke Bauland und Vereinswirt Willi Hersping.

Vereinigten-Präsident Georg Hellmann blickte indes durch eine rosa Brille durch den Saal, fand alles schön und zog mit seinem Komitee heiter weiter zum nächsten Termin.

Bis in die späten Abend- und Nachtstunden feierten die Närrinnen und Narren noch in der Gaststätte Hersping weiter!

Neujahrskonzert - 17.01.2016

Schleifpapier und Fahrradklingel / Volles Haus beim Neujahrskonzert (von Karl Kamer)

Mit beschwingten Melodien, von 45 Musikern perfekt und manchmal auch sehr witzig dargeboten, hat der Musikverein Friedensklang am Sonntagnachmittag das neue Jahr begrüßt. Zu den Gästen in der ausverkauften Mensa des Borghorster Gymnasiums gehörten auch die Erste Beigeordnete Maria Lindemann und der stellvertretende Bürgermeister Hans Günter Hahn.
Großen Applaus bekam die Solisten Diana Große Dütting, als sie mit ihrer pinkfarbenen Leeze einige Runden duch die Mensa drehte, um dabei das Stück "The Happy Cyclist" von Ted Huggens mit der Fahrradklingel rhythmisch zu begleiten. Einen musikalischen Spaß gab es schon vorher. Schlagzeuger Lukas Bilke hatte seine Instrumente in der letzten Reihe verlassen, ein Stück Sandpapier in die Hand genommen und damit beim "Sandpeper Ballet" von Leroy Anderson das Solo "geschliffen".

Den Akteuern war es anzumerken, dass sie Spaß an ihren Instrumenten hatten. Gut gelaut ließen sie schnell den Funken auf ihre Zuhörer überspringen. Und die genossen die schönen Melodien in einer entspannten Atmosphäre bei Kaltgetränken, Kaffee und Kuchen. Da lag nichts näher, als zu den leckeren "Donauwellen" auch "An der schönen blauen Donau" von Johann Strauß zu spielen. Zum Straußblock gehörte auch der "Ägyptische Marsch" den der Komponist im Eröffnungsjahr des Suezkanals geschrieben hat, sowie "Auf der Jagd", bei der Signalhörner und natürlich auch ein Schuss zu hören waren.
Mit der "Alpina Fanfare" von Franco Cesarini hatte das Orchester das Neujahrskonzert eröffnet. Schnee und Temperaturen unter null Grad regten die Musiker am Sonntag dazu an, bei den "Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi den Winter besonders herauszustellen.
Die Euphoniumsolistin Edith Demski ließ bei dem Stück "The Green Hill" von Bert Appermont alle Facetten ihres Instruments zur Geltung kommen. Das Publikum bedankte sich für ihr Engagement und die wunderbare keltische Musik mit anhaltedem Applaus.

Mit "Trois Danses" von A. Khschaturian ging es in die Pause.

Weger einer Erkrankung des Dirigenten Peter van den Broek hatte Markus Bilke die letzten Proben und die musikalische Leitung des Neujahrskonzert übernommen. Der wunderbare Nachmittag hat sicher auch zur Genesung des Orchesterleiters beigetragen. Van den Broek saß nämlich bis zum letzten Akkord als Zuhörer entspannt in der letzten Reihe.

Mit anhaltendem und stehendem Applaus forderten die Konzertgäste drei Zugaben. Schon jetzt dürfren sie sich auf das "Frühjahrskonzert" des Musikvereins am 23. April in der Mensa des Borghorster Gymnasiums freuen.